10. Wer sollte auf klassische Tarife setzen?

Wer auf Sicherheit und garantierte Auszahlungen Wert legt, und im Gegenzug bereit ist auf eine ordentliche Rendite zu verzichten, liegt mit einer klassischen Rentenversicherung richtig. Der Kunde weiß von Beginn an, welche Rente er mindestens ausbezahlt bekommt. Dies ist auf den Garantiezins zurückzuführen. Dieser liegt bei klassischen Policen aktuell bei 2,25 Prozent im Jahr. Der Anteil der Beiträge der in den Deckungsstock der Versicherung fließt, der sogennante Sparanteil, wird zumindest in dieser Höhe verzinst. Ergo: Bereits heute kann die Versicherung hochrechnen wieviel Rente der Kund zu Vertragsablauf mindestens ausbezahlt bekommen wird. Die Höhe der Rente kann durchaus leicht darüber liegen. Den neben der garantierten Verzinsung ist wird der Sparer an den Überschüssen der Versicherungsgesellschaft beteiligt. Diese Überschüße sind jedoch keinesfalls garantiert. in den letzten zehn Jahren wurden fasst kontinuielich abgesenkt und liegen aktuell im Schnitt bei 4,3 Prozent per anno. Die Vorgaben der Rürup Rente gelten für alle Produktvarianten gleicher Maßen. Allein in der Anlagestrategie ist der Kunde frei in der Entscheidung. Bei kurzen Restlaufzeiten, sprich kurz vor Rentenbeginn sollten vor allem höhere Einmalanlagen in klassische Garantieprodukte fließen. Den hierbei tritt mehr der Steuereffekt in den Vordergrund als die zu erwartende Rendite. Wer über einen langeren Anlagehorizont verfügt und abschätzen kann regelmässig zu Sparen, und sie es auch mal keine größeren Zuzahlungen am Ende des Jahres in die Rürup-Rente vorzunehmen, ist besser in fondsgebundenen Produkten aufgehoben. Folglich ist die klassische Rürup Rente nur für Personen geeignet die entweder kurz vor dem Renteneintritt stehen oder den Spatz in der Hand über die Maßen mehr schätzen als die Taube vom Dach.  

 9. Welche Rürup-Produkte gibt es?

11. Für wen eignen sich Fondspolicen? 

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